Stücke


2016
Ein Sommernachtstraum

Der Autor

William Shakespeare (getauft am 26. April 1564jul. in Stratford-upon-Avon; † 23. Apriljul./ 3. Mai 1616greg. ebenda[1]) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur und sind die am häufigsten aufgeführten und verfilmten. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 (nach anderer Zählung 37) Dramen, epische Versdichtungen sowie 154 Sonette.

Das Stück

1. Akt Sommernachtstraum – Ein Hochzeitsplan und eine Flucht : Am Hof von Athen plant Theseus die Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta. Da erscheint Egeus und klagt seine Tochter Hermia an. Sie soll Demetrius heiraten, liebt aber Lysander, während ihre Freundin Helena unsterblich in Demetrius verliebt ist. Trotz der Ankündigung der Todesstrafe flieht Hermia mit ihrem Geliebten Lysander. Helena und Demetrius folgen ihnen. Ebenso in Athen trifft sich eine Gruppe aus einfachen Handwerkern, die für die Hochzeit das Theaterstück von „Pyramus und Thisbe“ einstudieren.
2. Akt Sommernachtstraum – Quirlige Elfen, heimtückische Kobolde und Liebeschaos: Im Wald befinden sich Elfenkönig Oberon und seine Gattin Titania im Ehestreit. Mit einer Wunderblume, die sich Oberon von seinem Getreuen Puck bringen lässt, will er Titania strafen. In schlafende Augen geträufelt, macht sie „Mann wie Frau aufs rasendste verliebt ins nächste Lebewesen, das sie sehen.“ Gleichzeitig will er mit dieser Wunderblume die Liebeswirren der Menschenpaare, die mittlerweile im Wald angekommen sind, zum Guten wenden. Doch dank Puck kommt es anders: er verzaubert Lysander und Demetrius ebenfalls mit dem Saft der Blume, die nun plötzlich beide unsterblich in Helena verliebt sind und Hermia im Wald zurücklassen.
3. Akt Sommernachtstraum – Titania liebt einen Esel: Die Probe der sechs Handwerker im Wald wird von Puck beobachtet. Zettel, der Wortführer, wird von dem heimtückischen Kobold mit einem Eselskopf versehen, in den sich Titania verlieben soll, sobald sie aufwacht. Der Trick gelingt. Helena und Hermia leisten sich einen lautstarken Streit, wobei die immer noch verzauberten Männer ihre Helena verteidigen. Oberon fordert Puck auf, das Chaos, das er angerichtet hat, zu entwirren.
4. Akt Sommernachtstraum – Entzauberung: Oberon erlöst Titania vom bösen Zauber und versöhnt sich mit ihr. Auch Zettel wird von seinem Eselskopf befreit. Demetrius, dessen Zauber nicht gelöst wurde, liebt nun Helena, Lysander kehrt zurück zu Hermia.
5. Akt Sommernachtstraum – Eine Hochzeit, ein Theaterstück mit einer sprechenden Wand und der Abschied: Am athenischen Hof beginnen die Festivitäten und das Stück der Handwerker trägt zur Erheiterung der Gäste bei. Schließlich ruft Theseus alle zur Nachtruhe und mit dem Epilog von Puck endet das Stück.


2015
Dracula Biss zum Morgengrauen

Der Autor

Uli Brée (geb. 1964 in Dinslaken, Nordrhein-Westfalen) absolvierte im Aschluss an eine Clownausbildung an der School of Fools in Amsterdam eine Ausbildung an der Schausspielschule Krauss in Wien. Die Auszeichnungen für seine Arbeit reichen von 4 Romys (Österreichischer Fernsehpreis) bis hin zum Salzburger Stier oder einer Grimme-Preis Nominierung für seinen Tatort "Ausgelöscht". Brée lebt aktuell mit seiner Familie in Miming in Tirol

Das Stück

Inhalt: Die Vampirfamilie Dracula hat Transsylvanien ausgeblutet und ist pleite. Dem Grafen kommt eine satanische Idee: mit einem gefälschten Testament soll Willy Turteltaub, der Enkel des ehemalige Liebhabers der Gräfin, ins Schloss gelockt und ausgesaugt werden. Tochter Anämia und der Diener Igor machen sich auf nach Ansfelden und übergeben das Dokument leider den Falschen: den Betrügern Rufus und Fred. Als der echte Turteltaub auftaucht und sich in Anämia verliebt, ist das Chaos perfekt...


2014
Der Bauer als Millionär

Der Autor

Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann war ein österreichischer Schauspieler und Dramatiker. Gemeinsam mit Johann Nestroy war er Hauptvertreter des Alt-Wiener Volkstheaters.

Das Stück

Inhalt: Der Bauer Wurzel gerät unverhofft an einen großen Schatz, der ihn völlig verändert. Er zieht in die Stadt, verprasst sinnlos sein Geld, trinkt unmäßig und gefährdet das Lebensglück seiner Ziehtochter Lottchen („das Mädchen aus der Feenwelt“) sowie ihres treuen Geliebten, dem armen Fischer Karl. Wurzel verliert daraufhin seine Jugend, seine Kraft, seinen Besitz, seinen Eigensinn und gewinnt dafür die Einsicht in die Nichtigkeit irdischen Besitzes. Geläutert erkennt er in der Zufriedenheit sein wahres Glück. Die Handlung ist eingebettet in eine Rahmengeschichte aus der Feenwelt, in der sich viele Magier, Feen und allegorische Figuren (die Jugend, das hohe Alter, Hass und Neid) tummeln.


2013
Pension Schöller

Der Autor

Wilhelm Jacoby wurde am 8. März 1855 als Sohn des Institutsvorstehers und späteren Verlegers F. A. Jacoby in Mainz geboren. Im Jahre 1890 schrieb er zusammen mit Carl Laufs(geb. 1858 in Mainz) das Lustspiel Pension Schöller. Uraufführung war im gleichen Jahre in Berlin.

Das Stück

Ladislaus Robitschek möchte zu gerne einmal von seinem Neffen, dem er dafür finanzielle Unterstützung verspricht, in ein Nervensanatorium eingeführt werden und echte Irre erleben. Der Neffe bringt den Onkel in die Pension Schöller und verkauft ihm die Gäste als Irre. Der Gutsbesitzer, in der Überzeugung, es dort mit Insassen einer Nervenheilanstalt zu tun zu haben, amüsiert sich prächtig. Als die Irren einen Gegenbesuch in der Provinz machen, eskaliert die Situation. Da helfen nur noch Zwangsjacken....


2012
Der Don Quijote vom Bindermichl

Der Autor

Den Autoren Rudolf Habringer und Joachim Rathke ist eine hinreißende Groteske gelungen, eine umwerfend amüsante Satire mit Tiefgang, die schildert, wozu Menschen imstande sind, welche die Angst beherrscht

Das Stück

Ferdinand Hierländer lebt in einem Altersheim und hat Angst: vor dem Verschwinden des Schnitzels und des Burenhäutls, vor der Vermehrung der Verbrechen und dem Untergang des christlichen Abendlandes. Er liebt Geschichte, seine Bewunderung gilt dem Prinzen Eugen, der Wien von den Türken befreite. Als ihm dieser im Traum erscheint, um ihn zu seinem Nachfolger zu ernennen, bricht er auf, um im Linzer Stadtteil „Bindermichl“ für Recht und Ordnung zu sorgen.


2011
Mord mit Musik

Der Autor

Karl Farkas wurde am 28. Oktober 1893 in Wien geboren, und war ein österreichischer Schauspieler und Kabarettist. Er verstarb am 16. Mai 1971 in Wien.
Seine Werke:
Bei Kerzenlicht (1937)
Hofloge (König für eine Nacht)
Adel verpflichtet

Das Stück

Der verzweifelte belgische Schriftsteller Guy trifft im Hotel ein, geht auf sein Zimmer und möchte Selbstmord begehen. Ein Gentleman-Einbrecher stört ihn bei seinem Vorhaben, muss aber ohne Beute und mit dem Versprechen, bei Guys Selbstmord behilflich zu sein, wieder abziehen. Ein unterschriebenes Mordgeständnis und ein attraktives junges Mädchen verändern die Lage völlig. Die Ereignisse überstürzen sich. Wohl gibt es ein Happy End, aber es ist so überraschend wie das ganze Stück.


2010
Krach in Chiozza

Der Autor

Carlo Goldoni geboren 17.02.1707 in Venedig war ein italenischer Komödiendichter und Libretist. Er begann seine Karriere als Jurist und Rechtsanwalt in Venedig. Bald zog ihn jedoch das Theater an, bis er 1748 in die Theater-Gesellschaft eintrat.

Das Stück

Toffolo unterhält sich mit den Frauen und beschäftigt sich zu sehr mit der mit Titta Nane verlobten Lucietta, was für Aufruhr sorgt. Dabei interessiert er sich eigentlich für Checca. Die Frauen streiten sich, beschimpfen auch Toffolo und schicken ihn fort. Als die Männer wieder ankommen, versuchen die Frauen anfangs zu schweigen, was ihnen nur schlecht gelingt. Daher beginnt ein Kampf zwischen Toffolo und Beppo, Titta Nane und Paron Toni. Paron Vicenzo und seine Truppe schalten sich ein und stoppen den Kampf...


2009
Der Tod im Birnbaum

Der Autor

Manfred Eichhorn, geboren 1951, ist deutscher Autor von Romanen, Erzählungen, Sketschen, Theaterstücken, Balladen, Gedichten und Kinderbüchern in schwäbisch und schriftdeutsch. Bereits mit 16 Jahren schrieb er seinen ersten, allerdings unveröffentlichten Roman. Er ist gelernter Buchhändler und eröffnete am 3. April 1973 in Ulm eine Buchhandlung.

Das Stück

Wenn es so ist, dass keiner mehr in den Himmel kommt, geschweige denn in die Hölle, muss irgendetwas faul sein auf Erden... Schuld daran ist eine Verkettung von Wünschen, die eine aus den reißenden Fluten eines Baches gerettete Fee dem Gutsbesitzer Gottfried Lettner gewährt. Keiner soll ohne Gottfrieds Erlaubnis vom Birnenbaum im Garten der Lettners mehr herabsteigen können...


2008
Kleines Bezirksgericht

Der Autor

Otto Carl Stephan Bielen wurde am 7.1.1900 in Wien geboren und war Autor zahlreicher Bühnenstücke. 1938 schrieb er das Drehbuch zur Verfilmung von „Kleines Bezirksgericht“.
Felix Dvorak wurde am 4.11.1936 in Wien geboren und widmete sich nach der Konditorlehre dem Schauspiel. Der Durchbruch gelang ihm am Theater in der Josefstadt. Er ist dem Publikum aber auch als Buchautor und Moderator bekannt. seit 2006 Leiter des Schloss-Weitra-Festivals.

Das Stück

Der Wiener Winkeladvokat Swoboda bringt mit seiner unentgeltlichen Rechtsberatung viel Wirbel in das kleine Bezirksgericht, vor allem aber will es ihm nicht gelingen, den ewigen Streit der Kaffeehausbesitzerin Piehringer mit der Greißlerin Hopfstangl endlich beizulegen. Bis der Bezirksrichter am Ende der vergnüglichen Burleske verkünden kann „Das Versöhnungsprotokoll wird von den Parteien unterschreiben. Die Verhandlung ist geschlossen.“ müssen viele Wirrnisse gelöst und Intrigen überstanden werden.


2007
Die lustigen Weiber von Windsor

Der Autor

William Shakespeare war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 Dramen, außerdem Versdichtungen, darunter einen Zyklus von 154 Sonetten.

Das Stück

Ritter Falstaff schreibt, in der Hoffnung an Geld zu kommen, 2 gleichlautende Liebesbriefe an 2 betuchte Bürgersfrauen. Doch die Sache fliegt auf, die Frauen verschwören sich gegen ihn und legen ihn herein. Zwei Mal lassen sie ihn in eine Falle laufen. Beim dritten Mal kommt es zum großen Finale: Falstaff wird in den Wald bestellt, wo ihm ganz Windsor in Verkleidung aufwartet.


2006
Das lebenslängliche Kind

Der Autor

Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Verfasser von Texten für das Kabarett, der vor allem wegen seiner humorvollen, scharfsinnigen Kinderbücher und seiner humoristischen bis zeitkritischen Gedichte bekannt geworden ist.

Das Stück

Generaldirektor Schuller hat sich aus Jux an einem Preisausschreiben seines eigenen Konzerns beteiligt und als zweiten Preis einen Wintersportaufenthalt in den Bergen gewonnen. Der millionenschwere Schuller reist inkognito unter dem Namen Neumann, weil er einmal erleben möchte, wie es einem armen Schlucker von Preisträger in einem Grandhotel ergeht. Er löst damit eine Kette von Missverständnissen aus, die sich bis zur endgültigen Verlobung und Demaskierung am Ende des Stückes fortsetzen.


2005
Einen Jux will er sich machen

Der Autor

Unter den Possendichtern sind viele Schauspieler, die es drängte, sich ihre Rollen auf den Leib zu schneidern. Johann N. Nestroy war einer von ihnen. Er war Sänger, Dramatiker und Satiriker Nestroy

Das Stück

Kommis Weinberl begibt sich anstatt auf den Gemischtwarenladen seines Kompagnons Zangler aufzupassen,mit dem Lehrling Christoph in die nahe gelegene Hauptstadt. Die Verwechslungen führen so weit, dass sich bei Zanglers Schwägerin Blumenblatt schließlich Sonders als Weinberl und Weinberl als Sonders verkleidet gegenüberstehen. Mit knapper Not entkommen Weinberl und Christoph den Verwirrungen und kehren zum Geschäft zurück...


2004
Weekend im Paradies

Der Autor

Franz Arnold (1878-1960) und Ernst Bach (1876-1929) beide Autoren starten ihre Karriere als Schauspieler in Berlin. Eine fruchtbare Zusammenarbeit als Autorenteam beginnt. Ihr erster Erfolg ist "Die spanische Fliege" im Jahr 1913. Beide brillieren in ihren Stücken auch weiterhin als Schauspieler. Nach dem ersten Weltkrieg geht Bach als Theaterdirektor nach München, Arnold widmet sich weiterhin den gemeinsam geschriebenen Stücken an Berliner Theatern.

Das Stück

Wien, 1963, Samstagvormittag, im Ministerium. Die Beamten freuen sich aufs wohlverdiente Wochenende. Bei der ersten Gelegenheit - die Abgeordnete Haubnerschild hat gerade einen Bericht über die empörende Sittenlosigkeit im Weekend-Hotel "Zum Paradies" abgeliefert - ist Wurmser mit samt seiner Beamtenkarriere nicht mehr zu bremsen.


2003
Revisor

Der Autor

Nicolaj Wassiljewitsch Gogol wurde am 31.3.1809 geboren. 1831 folgte seine erste Bekanntschaft mit Alexander Pusch-kin und eine lebenslange Freundschaft begann. 1836 schrieb er auf eine Anregung Puschkins hin die Komödie "Der Revisor" die Verwechslungskomödie, welche die Korruption im zaristi-schen Russland in grotesker Weise darstellt, wurde gegen den Willen der Zensurbehörden auf persönlichen Geheiß des Zaren in Petersburg uraufgeführt.

Das Stück

“Der Revisor” handelt von einem Fall einer verwechselten Identität, als ein niedriger verarmter, junger Staatsbeamter aus St. Petersburg, Hlestakov, von den Mitgliedern einer kleinen provinziellen Stadt mit einem hohen Regierungsinspektor verwechselt wird. Hlestakov holt aus dieser Verwechslung das Beste heraus, indem er wohldurchdachte Märchen aus seinem angeblichen Leben als ein hoher Staatsangestellter webt und großzügige Bestechungsgelder von den Stadtbeamten akzeptiert...


2002
Der Meisterboxer

Der Autor

Mathern Carl (1887-1969) war Lokalreporter, ehe er als Schwankautor debütierte. Einen großen Teil seiner Bühnenstücke schrieb er gemeinsam mit Toni Impekoven, unter den bekanntesten DER DOPPELTE MORITZ von 1926.

Das Stück

Friedrich Breitenbach und sein Freund Wipperling werden von ihren Frauen zur vegetarischen Lebensweise genötigt. Seinem Schicksal, als Gemüseleiche zu enden, entkommt Breitenbach mit einer List: da es einen namensgleichen Meisterboxer gibt, erzählt er seiner Frau, er gehe zum Boxen, um sich in Wirklichkeit im Wirtshaus an saftigen Braten und Würsten zu delektieren.


2001
Burnbury oder Ernst sein ist wichtig

Der Autor

Am 16. Oktober 1854 wurde Oscar Fingal O´Flahertie Wills Wilde in Dublin geboren. Es folgten Jahre voll von höchster gesellschaftlicher Anerkennung und literarischer Schaffenskraft, die 1895 in seiner brillianten Komödie The Importance of Being Earnest (Bunbury oder Ernst sein ist wichtig) seinen Höhepunkt fand.

Das Stück

Oscar Fingal O´Flahertie Wills Wilde selbst schrieb über das Stück:
Ich wünschte, es wäre als Kunstwerk noch wunderbarer - von höherer Ernsthaftigkeit beseelt aber es enthält einige amüsante Stellen, und ich finde Ton und Stimmung des Ganzen beschwingt und glücklich. Überzeugen Sie sich selbst!


2000
Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Der Autor

Ferdinand Jakob Raimund wurde am 1.6.1790 in Wien geboren. 1823 verfasste er selbst Bühnenstücke, darunter „Der Bauer als Millionär“ und „Der Verschwender“ (1834).Geschickt verstand es Raimund, in seinen Stücken eine Mischung aus Zauberstück, Lokalposse und bürgerlichen Schauspiel mit ethisch-erzieherischer Absicht andererseits auf die Bühne zu bringen.

Das Stück

Der reiche Gutsbesitzer Herr von Rappelkopf zieht sich von der Gesellschaft isoliertes Landgut in den Alpen zurück. Jenen, die ihn lieben, macht er das Leben zur Hölle. Zugleich verhindert dieser Menschenfeind mit allen Mitteln die Liebe, wo sie neu erblüht. Astragalus, der Alpenkönig, will das nicht länger mit ansehen. Er hält Rappelkopf buchstäblich den Spiegel vor und konfrontiert ihn mit dessen wahrem Ich. Die Therapie kann beginnen, das Besserungsstück nimmt seinen magischen Lauf.


1999
Oscar

Der Autor

geboren 1920 beginnt der Pariser Schauspieler Claude Magnier in den 50-er Jahren selber Komödien zu schreiben, da er es müde war, auf Rollen zu warten, die seinem Talent entsprachen. So beginnt die Karriere eines Komödienschreibers ersten Ranges. Zu seinen berühmtesten Stücken zählen: „Blaise“, „Monsieur Masure“ und „Oscar“.

Das Stück

Claude Magniers Lustspiel, zieht alle Register einer turbulenten Verwechslungskomödie. Der Tag beginnt schlecht für den reichen Seifenfabrikanten Barnier: sein Buchhalter Leroi erpresst ihn zu einer ungeheuerlichen Gehaltserhöhung, gesteht, Geld unterschlagen zu haben und will auch noch die Hand seiner Tochter. Innerhalb weniger Minuten ist das Leben des Industriellen im kompletten Chaos versunken. Drei gleiche Koffer mit unterschiedlichen Inhalten sorgen für weitere Verwirrung...


1998
Talisman

Der Autor

Johann Nepomuk Nestroy, geboren am 7.12.1801 in Wien, ist am 25.5.1862 in Graz gestorben. Er begann seine Karriere als Opernsänger, ehe er sich 1831 im Theater an der Wien als Schauspieler und Bühnenautor niederließ.

Das Stück

Der rothaarige Titus Feuerfuchs, erreicht mit Hilfe eines simplen Tricks in den Besitz einer schwarzen Perrücke. Binnen kurzem erklimmt er die Stufenleiter der sozialen Hierarchie und wird vom Gärtner zum Jäger, vom Jäger zum Sekretär befördert. Am Ende des 2. Aktes wird Titus als Rothaariger entlarvt. Die Komödie droht zur Tragödie umzuschlagen. Doch die Ankunft des "Bierversilberers" läßt auf eine Wendung zum obligatorischen guten Ende hoffen.


1997
Der Raub der Sabinerinnen

Der Autor

Franz von Schönthan (geb.:20.06.1849 Wien) war ein österreichischer Journalist, Schauspieler und Schriftsteller. Er war der Bruder von Paul Schönthan mit dem er auch 1879 das Lustspiel "Raub der Sabinerinnen" schrieb.

Das Stück

Der römische Dichter Livius war der erste, der in etwa um Christi Geburt die Sage vom Raub der Sabinerinnen niederschrieb. Den Inhalt hat Eugen Roth in einem Gedicht beschrieben:
"In Rom warn Frauen anfangs rar, denn jenes erste Zwillingspaar, von dem die Stadt, so sagt man stamme, hat eine Wälfing nur zur Amme, drum musste man durch Raub gewinnen die nötigen Sabinerinnen."


1996
Der eingebildete Kranke


Der Autor

Molière, eigentlich Jean Baptiste Poquelin, wurde 1622 in Paris geboren und verstarb auch dort am 17.2.1673. Als Sohn eines Tapezierers und königlichen Kammerdieners erhielt er an einem Jesuitenkolleg eine humanistische Ausbildung und studierte dann die Rechtswissenschaft. 1643 gründete er eine Schauspieltruppe ("Illustre Theatre"), mit der er viele Wanderreisen unternahm.

Das Stück

ARGAN, grießgrämiger und sehr reicher Mann ist ständig mit sich und seinem Umfeld unzufrieden. In allem nur mehr seinen Vorteil sehend, begibt er sich immer mehr in Abhängigkeit "eingebildeter Krankheiten". Durch seinen Leibarzt Dr. Purgon und dem Apotheker Fleurant wird diese Einbildung wesentlich verstärkt . Argan sieht kaum noch die Realität, sodaß er die ho-renten Arzt- und Apothekerhonorare zwar mit Murren aber doch an-standslos begleicht.